Freitag, 20. Januar 2012

Android APP: DSLR Controller

Hey ho,

vor kurzem habe ich im Android Market eine App namens DSLR Controller gefunden. Die Software befindet sich zur Zeit noch im Beta Stadium und kostet knapp 6€. Auch wenn das für eine App relativ teuer wirkt, denke ich, dass der Preis für den Funktionsumfang und für das, was noch geplant ist (HDR, TimeLapse usw.) gerechtfertigt ist.

In Verbindung mit einem USB-OTG-Kabel (LINK AMAZON) für euer Android Telefon oder Tablet könnt ihr hiermit eure digitale Spiegelreflex Kamera steuern. Das coole ist, dass sogar die LiveView-Ansicht übertragen wird.

Erfolgreich testen konnte ich die Software mit meinem Galaxy Nexus und dem Samsung Galaxy Tab 10.1n (OTG Kabel bei http://www.dealextreme.com/) in Verbindung mit meiner Canon EOS 550D.

Hier sind mal ein paar Screenshots:

LiveView und Menü im Manuell Mode

Optionen

Zusatzfunktionen

ISO Einstellungen


Einstellungen für die Blende

RGB Histogramm

Histogramm

Zusatz für den LiveView


Belichtungszeit

Weißabgleich

Bild Einstellungen

AutoFocus Modi

Fall noch jemand die App (eventuell mit anderer Hardware) testen konnte, würde ich mich über Erfahrungsberichte in den Comments freuen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Konzept: DIY Multiplayer auf einem 3D Monitor (wie Schizo für PS3)

Hey ho,

hab mir mal Gedanken gemacht, wie man diesen Splitscreen 3D Monitor der PS3, bzw. was komplette System selber bauen kann.

Das System der PS3 nutzt die Shuttertechnik um für jeden Spieler ein eigenes Bild anzeigen zu können. Hierfür werden auf dem Fernseher statt Bilder für das linke und rechte Auge, die Bilder für Spieler 1 und Spieler 2 angezeigt. Die Shutterbrillen sind nun so modifiziert, dass die einzelnen Gläser nicht abwechselnd sondern gleichzeitig abgedunkelt werden. So sieht jeder Spieler nur sein eigenes (jedes 2.) Bild.
Bei Engadget.com wird nochmal erklärt, wie das genau funzt.

Meine Idee war jetzt, dies für Konsolen nachzubauen. Der größte unterschied bei diesem Konzept ist wohl, dass man hierfür leider 2 Konsolen braucht.

Benötigtes - Equipment:
- 2x Konsolen
- 1x 3D TV
- Merge-Box, welche 2 Videoquellen in 1 3D Signal umwandelt (gibt es das?)
- Crossoverkabel oder Switch + Kabel
- Spiele, welche im LAN gespielt werden können (SystemLink)
- 2 modifizierte 3D ShutterBrillen.

Ich denke das größte Problem könnte die Box sein, welche aus zwei Videosignalen ein 3D Bild erzeugt.
Sollte man so eine Box haben, werden hier beide Konsolen an den Eingängen angeschlossen und der 3D TV am Ausgang.
Jetzt müssen die Brillen modifiziert. Die erste Brille muss so geändert werden, dass diese nur das Bild für das linke Auge anzeigt. Hierzu müsste man versuchen, das Signal des linken Auges mit auf das rechte Brillenglas durch zu leiten. Dies sollte eigentlich nicht so schwer sein, da die Brillengläser ja nur "an" und "aus" als Signal bekommen dürften.
Das Gleiche muss für die zweite Brille gemacht werden. Hier muss jedoch das Signal für das rechte Auge mit an linke Glas geleitet werden.

Sobald diese Änderungen vorgenommen wurde, sollte jetzt Brille bei einem 3D Film nur noch das Bild für jeweils ein Auge(rechts oder links) anzeigen.

Jetzt benötigen wir die Box, welche aus zwei einzelnen Videosignalen in Echtzeit ein 3D Bild erzeugt. Da die TVs mehrere 3D Eingabemethoden beherrschen wäre bestimmt eine Box, welche die Videosignale als Side-by-Side 3D Video ausgibt am Einfachsten zu realisieren.

An Vorbereitung sollte es das jetzt eigentlich gewesen sein.
Wir können jetzt die beiden Konsolen mit dem Netzwerk und der "Box" verbinden. Die Box verbinden wir mit dem 3D TV.

Tada:
Theoretisch sollte jetzt jeder Spieler nur sein eigenes Bild sehen können.

Problem könnte hier sein, dass die 3D Brille das andere Bild nicht weit genug abdunkelt um man so doch noch Schatten des anderen Bildes sieht.

Leider ist dies jedoch kein richtiger SplitScreen Ersatz. Es handelt sich her mehr um eine Mini-Lanparty an einem Bildschirm :D

Wenn jemand weiß, wo es so eine Box gibt, kann er sich ja mal melden :)
Was haltet ihr von diesem Konzept?


Donnerstag, 1. Dezember 2011

XBOX 360 Konsole - Gears of War 3 Edition

Als Gastredner habe ich heute die Ehre meine neue XBOX 360, in der Gears of War 3 Edition, exklusiv auf Aachie.de, vorzustellen.

Über 4 Jahre bin ich nun zufriedener Besitzer einer XBOX 360 in einer der frühen Versionen, die in Lautstärke von Laufwerk und Lüfter noch Triebwerkniveau hat. Damals auch bekannt als Premium Version mit 20 GB Festplatte, ohne HDMI und einem Stromverbrauch von c.a. 156–178 W.



Dem Amazon Cyber Monday und seinen günstpgen Angeboten ist es nun zu verdanken, dass ich die Premium Edition durch die neuste Slim Version, in einer wiederum limitierten Gears of War 3 Edition, ersetzte und gestern zugestellt bekam.

Hardware

Die Fakten dieser Limited Edition:
  • Gears of War Design, sowohl die Konsole selbst als auch die Pads
  • Gears of War 3 (Spiel / uncut)
  • 320 GB Festplatte
  • 1x HDMI
  • integrierter WLAN Adapter (300Mb/s)  
  • 5x USB 2.0 (2 vorne, 3 hinten)
  • 1x Ethernetschnittstelle 
  • 1x optischer Ausgang
  • 1x AV Ausgang
  • 1x Headset
Die verbaute Hardware trägt den Namen "Vejle" und benötigt nur noch 70-90 Watt. Außerdem ist ein leiseres Lite-On DVD Laufwerk integriert.



Optik

In der Praxis ist die Konsole in Slimform nicht soviel kleiner als die alte Premium Version, wirkt aber deutlich kompakter und optisch einfach moderner. Ob einem das Gears of War Design gefällt ist natürlich Geschmackssache. Gleiches gilt für das Design der Pads welche ansonsten exakt den Standardpads entsprechen, die auch schon der alten Premium Version beilagen. Auffällig ist ansonsten das Netzteil, welches zum einen komplett schwarz und vor allem deutlich kleiner geworden ist.



Praxis


Direkt zum Start gibt es ein nettes Gimmick, denn die Konsole spielt die bekannte Gears of War Menü Musik beim einschalten. Der Sound kommt dabei nicht vom TV, sondern aus der Konsole selbst. Auch beim öffnen des Laufwerks ertönt ein aus GOW bekannter Ton. 


Ansonsten ist vor allem die Lautstärke der Konsole auffällig. Im Dashboard kann man die Konsole selbst durchaus als lautlos bezeichnen, jedoch gibt es jetzt scheinbar einen Lüfter im Netzteil, welcher ein leises surren von sich gibt. Im Vergleich zu vorher ist dies dennoch eine Minderung der Lautstärke um empfundene 50 % (mindestens). Während eines Spiels ist ebenfalls durch das neue Lite On Laufwerk deutlich leiser. Zudem hat man mit 320 GB Festplatte genug Platz um Spiele auf die Festplatte zu kopieren, somit braucht man die DVD nur noch zum Spielstart, was die Lautstärke weiterhin reduziert und sofern man etwas mit Ton spielt nimmt man von der XBOX überhaupt keine Geräusche mehr wahr.



Das Bild per HDMI ist im Vergleich zum Komponenten Anschluss etwas schärfer und die Farben kräftiger, zudem werden die Kanten etwas mehr geglättet. Der Umstieg auf HDMI ist in meinen Augen somit eine Verbesserung, wenn auch mehr ein "Nice-to-have" als ein "Must-have". Da wird aber auch das verwendete TV Model eine Rolle spielen (in meinem Fall ein HD Ready von LG). Ein HDMI Kabel liegt der Konsole, aber leider nicht bei.

Ebenfalls lobenswert der integrierter WLAN Adapter, der sich auch problemlos einrichten lies und somit ein Kabel weniger im Wohnzimmer umher fliegt. Dazu noch ein paar Fakten:

Das interne Modul unterstützt neben 802.11 b und g auch den aktuellen Standard 802.11 n - allerdings nur im 2,4 GHz- und nicht im 5 GHz-Band. Es ist eine Übertragungsrate von bis zu 300Mb/s möglich.

Praktisch ist auch eine Erweiterung auf fünf USB Steckplätze, die man wohl nicht immer benötigt, sollte man jedoch mal mit mehreren Freunden/Feinden Lokal spielen hat zumindest jeder die Möglichkeit sein Profil an den Start zu bringen. Wer über ein Kinect verfügt kann dieses übrigens direkt an die XBOX anschließen und braucht den USB/Strom Adapter nicht mehr, da ein entsprechender Anschluss an der Rückseite der Konsole zu finden ist.

Zu Gears of War 3 bin ich noch nicht gekommen, aber da schon die ersten beiden Teile beeindruckende Shooter waren bin ich davon überzeugt das auch der dritte Teil da keine Ausnahme macht und bin gespannt wie es weiter und dem Ende zugeht.



Mehr kann ich erst mal noch nicht sagen, sollte mir noch etwas auf, oder einfallen, werde ich es nachtragen.

Fazit


Wer die Möglichkeit und den Willen hat seine alte XBOX 360 durch eine neue Slim Edition zu ersetzen ist damit gut beraten. Erst Recht wenn er ein günstiges Angebot findet. Lautstärke und geringerer Stromverbrauch sprechen deutlich dafür. Über HDMI, mehr Speicherplatz, das integrierte WLAN, sowie fünf statt drei USB Steckplätzen freut man sich auch.






Mittwoch, 30. November 2011

Samsung Galaxy Tab 10.1N in weiß

So, kommen wir zum Schmankerl der gestrigen Lieferung.

Es handelt sich um ein weißes Samsung Galaxy Tab 10.1N.

Diese Tab ist eine Neuauflage des normalen Galaxy Tab 10.1 aufgrund der Klagen von Apple.

Das Tab hat die typischen Android Honeycomb Specs.
Android ist in der Version 3.2 an Board.

Die Verarbeitung finde ich sehr gut, dennoch wirkt das Plastikgehäuse nicht ganz so hochwertig wie das Gehäuse des IPads.
Das Galaxy Tab wiegt ein kleines bisschen, jedoch merkbar weniger als das IPad. Bis auf den SIM-Karten Slot, den kopfhöreranschluss und den Dockinganschluss hat das Galaxy Tab keine keine weiteren Anschlüsse. USB oder einen SD-KartenSlot sucht man vergebens. Hier benötigt man wie bei Apple extra Adapter.

Hier sind noch ein paar Bilder. Ich habe mal das HP Touchpad zum Größenvergleich daneben gelegt.














Netgear Stora MS2000

So, langsam kommen wir zu den größeren Sachen.

Um meine Fotos zu sichern, habe ich in letzer Zeit öfter mal nach einem kostengünstigen NAS System mit Raid 1 gesucht.

Ich habe hier noch mehrere 80 GB SATA Festplatten herumfliegen, aus diesem Grund habe ich mir das Netgear Stora MS2000 ohne Festplatten für knapp 70€ bestellt.

Generell ist die Einrichtung des Systems nicht sehr schwer, leider war bei mir das Problem, dass 2 der 4 Platten irgendwie einen Fehler hatten und das NAS die deswegen nicht erkannt hat. Ich musste hier relativ lange herumtesten, bevor ich den Fehler gefunden hatte. Nachdem jedoch die "heilen" Festplatten verbaut waren, war die Einrichtung relativ leicht.

Man schließt das NAS ohne Festplatten am Netzwerk an, wartet bis sich das NAS eine IP gezogen hat. Schaltet sich auf die IP und richtet das NAS per Weboberfläche ein.
Wahlweise kann dies auch per Software geschehen.

Die HDDs werden dann erst während der Einrichtung eingebaut. Hier kann man dann 2 verschiedene Modi auswählen. Raid 1 für die Spiegelung der Daten auf beide Festplatten oder JBOD um den gesamten Speicher nutzen zu können.
Da ich ja meine Fotos gegen Festplattendefekte sichern wollte, habe ich mich für RAID 1 entschieden.
Wichtig ist zu sagen, dass ein RAID kein Backup ersetzt!


Die Übertragungsgeschwindigkeiten reizen mein 100MBit Netzwerk komplett aus. Diese liege bei mir so zwischen 10 und 12 MB/s. Wie die Geschwindigkeiten bei GBit sind kann ich leider nicht sagen. Im Netz liegen diese wohl bei 20-30 MB/s.
Für meine Bilder ist das völlig ausreichend.

Hier sind ein paar Bilder inkl. Unboxing:













Wenn ihr Fragen habt, dann immer raus damit ;)

PS3 Bluetooth-Headset

Nr. 3 meiner heutigen Kurzreviews.

Am Montag habe ich mir während der CyberMonday Aktion von Amazon das PS3 Bluetooth-Headset für knapp 12€ geschossen.

Leider konnte ich das noch nicht im Einsatz testen. Dies wird jedoch nachgeholt.
Der Tragekomfort ist sehr hoch. Man spürt das Headset kaum am Ohr.

Schön ist, dass quasi eine "Dockingstation" dabei ist. Wie ich gelesen habe, kann das Headset über diese auch für die PS3 Konfiguriert werden. Über diese wird das Headset auch geladen.

Wie immer, hier ein paar Bilder:





Sobald ich das Headset im Einsatz hatte, werde ich euch darüber berichten.